Kuschel-Hase
authentisches Objekt
»Das hat mir über die Einsamkeit geholfen. Es hat mir ein bisschen geholfen, das zu ersetzen, was nicht möglich war, da ich im öffentlichen Raum keinen Kontakt zu Menschen herstellen konnte, Arbeitskollegen sich abgewandt hatten und meine Eltern nicht hilfreich waren im Endeffekt.«
- Zitat
- »Das hat mir über die Einsamkeit geholfen. Es hat mir ein bisschen geholfen, das zu ersetzen, was nicht möglich war, da ich im öffentlichen Raum keinen Kontakt zu Menschen herstellen konnte, Arbeitskollegen sich abgewandt hatten und meine Eltern nicht hilfreich waren im Endeffekt.«
- Ding-Geschichte (»plot«)
- In einer Krise holte Sarah die Kuscheltiere aus ihrer Jugend wieder heraus, und sprach in ihrer Wohnung mit ihnen. Spielerische Dialoge waren das, in denen Sarah die Kuscheltiere sprechen ließ und auf sie reagierte. Sie wusste, dass sie dabei selbst sprach. »Ohne irgendeinen Wahngedanken an die Tiere zu verschwenden«, war diese Interaktion auch ein Stabilitätsanker.
- Zum Kontext Person
- Sarah hatte zu Beginn der Teenager-Zeit ihre Kuscheltiere gewaschen und in einem gelben Sack verpackt, quasi archiviert. Auf diese Weise standen sie später zur Verfügung.
- Zum Kontext Forschung
- Gefragt, ob noch ein Kuscheltier vorhanden ist, und für das Museum fotografiert werden darf, meinte Sarah : »Da fallen mir schon eines oder zwei ein, die Modell stehen müssen.«
- Objektbeschreibung
- Rotbrauner Kuschel-Hase; der Kopf ist fast so groß wie der Leib und hat zwei große Schlappohren, deren Innenseiten hellbraun sind. Die Vorderpfoten sind kurz und laufen in runde, weiche Ränder aus. Die großen Hinterläufe münden in dreifarbig gestaltete breite Sohlen. Der Kuschel-Hase hat zwei glänzende dunkelbraune Knopfaugen aus Plastik, ein weiß gestaltetes Maul und eine dunkelbraune Nasenspitze. Der Körper ist weich und kann ohne Abstützung keine sitzende oder stehende Position halten.