Telefonkarten

authentisches Objekt

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Stiftung:3. Quartal 2021
Inventarnummer:21C02

Telefonkarten

authentisches Objekt

Kim sagt: »Also so einen technischen Defekt kann ich mir als Techniker nicht vorstellen, dass genau bei der Vermittlung der Gebührenimpuls nicht richtig funktioniert.«

Zitat
Kim sagt: »Also so einen technischen Defekt kann ich mir als Techniker nicht vorstellen, dass genau bei der Vermittlung der Gebührenimpuls nicht richtig funktioniert.«
Ding-Geschichte (»plot«)
Kim verbrachte mehrere Wochen auf der geschlossenen Station. Ens Telefonbuch hatte ens nicht dabei. Wenn ens mit Freund*innen telefonieren wollte, musste ens also zuerst die Telefonauskunft anrufen. Allerdings war die Telefonkarte stets nach wenigen Sekunden leer, sobald Kim die Auskunft anrief. Kim erwarb mehr als 10 Telefonkarten unterschiedlicher Preiskategorien, aber stets waren sie leer, bevor Kim auch nur die Telefonnummer eines Freundes oder einer Freundin erfragen konnte.
Zum Kontext Person
Kim hat diverse materielle Zeugen ens Psychiatrieerfahrungen aufgehoben, ens plant auch, ein Buch über ens Erfahrungen zu schreiben, falls ens den dritten Weltkrieg überlebt.
Zum Kontext Forschung
Die Telefonkarten tauchten zufällig auf, als Kim während des Interviews eine Schublade mit Dingen aus ens Psychiatrie-Zeit durchsuchte.
Objektbeschreibung
14 Telefonkarten, davon 2 mit dem Wert von 10 Schweizer Franken, und 12 zum Wert von 5 Schweizer Franken. Sie sind flach, rechteckig, mit abgerundeten Ecken, einem elektronischen Chip jeweils über der Angabe des Wertbetrags, der links unten steht. Rechts oben steht jeweils der Begriff »Tax card«, und rechts unten der Schriftzug »swisscom« mit einem Firmenlogo. Die 14 Karten zeigen unterschiedliche fotografische Bildmotive, bis auf eines sind sie sämtlich farbig.